Wie du richtig Termine machst, hatten wir ja bereits hier.

Ein Teilaspekt davon sind Pufferzeiten. Damit ist nicht die Zeit gemeint, in der die Mutter oder Oma Kartoffelpuffer machte. Nicht wirklich. Ich meine Zeiten um einen Termin herum, die sicherstellen das du garantiert pünktlich sein wirst.

Außerdem erlauben dir Pufferzeiten zwischen zwei Themen besser zu wechseln. Wenn diese Kante an Kante liegen, muss dein Kopf erst einmal hinterher kommen. Das heißt die ersten Minuten im Termin musst du dich orientieren. Diese Zeit kannst du sparen. Die Orientierungsphase fällt in den vorgesehenen Puffer.

Puffer zwischen den Terminen hat noch mehr Vorteile für deine Produktivität. Durch sie wird dein Terminkalender voller. Ein vollerer Terminkalender bedeutet, dass andere Menschen weniger Termine mit dir vereinbaren können und trotzdem sieht es so aus als wärst du stärkstmöglich ausgelastet. Toll, oder?

Das ist noch nicht alles. Es gibt noch mehr, warum du nie wieder auf Pufferzeiten in deinem Terminkalender verzichten solltest. Diese Zeiten erlauben es dir Termine sogar vor- oder alternativ nachzubereiten. Du ziehst also wesentlich mehr aus den zahlreichen Meetings im privaten, wie beruflichem Alltag als wenn dein Terminkalender auf Kante genäht wäre.

Du wirst wesentlich pünktlicher und verbindlicher in deinen Terminen, weil etwaige Verspätungen durch den Puffer abgemildert werden. Außerdem lassen sie dir auch mal einen Verschnaufpause zwischen deinen Verbindlichkeiten.

Freunde der Sonne, haltet euren Tee fest! Dadurch bist du in den Terminen wesentlich besser vorbereitet und das werden die Kollegen und vielleicht sogar der Vorgesetzte merken. Das macht euch in eurem Job erfolgreicher, bei weniger Stress und Hektik. Pufferzeiten somit ein Produktivitäthack aller erster Güte.

Jetzt bekommst du noch drei Tipps, wie du Pufferzeiten nutzen kannst:

Tipp 1: Termine auf Kante

Überall dort, wo du Termine auf Kante findest, versuche mindestens 30 Minuten Pufferzeit dazwischen zu quetschen. Dadurch musst du einen Termin womöglich kürzen oder geringfügig verschieben aber es lohnt sich.

Tipp 2: Feste und variable Puffer

Arbeite mit variablen Puffern, um deine aktelle Arbeitswoche zu entspannen. Mit festen Puffern schaffst du dir Zeit um Hobbies nachzugehen oder deinen Tag, um die Arbeit herum zu planen.

Tipp 3: Vorbereitung

Nutze deine neuen zeitlichen Freiräume, um dich auf den folgenden Termin dank des Puffers vorzubereiten oder den vorherigen Termin nachzubereiten. Vielleicht sogar nur in Form eines Protokolls, welches du alleine für dich schreibst. Das verschafft dir zwischen den ganzen anderen hetzten Persönlichkeiten einen Vorsprung.